Die Geheimnisse der Templer-Diät: Warum sie ein Leben voller Gesundheit und Langlebigkeit führten
- 5. Feb.
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Die Templer waren nicht nur berühmte Ritter und Krieger, sondern auch Vorbilder für eine bemerkenswerte Gesundheit und Langlebigkeit. Während viele Adlige ihrer Zeit oft an Krankheiten wie Gicht litten und früh starben, erreichten die Templer häufig ein Alter von 70 Jahren oder mehr. Was war ihr Geheimnis? Ein genauer Blick auf ihre Ernährungsgewohnheiten zeigt, dass ihre Diät und Lebensweise eine wichtige Rolle spielten. Dieser Artikel beleuchtet die Essgewohnheiten der Templer, ihre strengen Regeln und wie diese mittelalterlichen Wellness-Tipps auch heute noch inspirieren können.

Die Bedeutung der Hülsenfrüchte in der Templer-Diät
Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen waren Grundnahrungsmittel der Templer. Sie lieferten wertvolles pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe. Diese Nahrungsmittel waren nicht nur günstig und lange haltbar, sondern auch gesundheitsfördernd.
Proteinquelle ohne Fett: Hülsenfrüchte boten eine Alternative zu fettem Fleisch, das bei anderen Adligen oft zu Gicht führte.
Regelmäßiger Verzehr: Die Templer aßen Hülsenfrüchte mehrmals pro Woche, oft in Form von Suppen oder Eintöpfen.
Verdauungsfördernd: Die Ballaststoffe halfen, den Darm gesund zu halten und das Immunsystem zu stärken.
Diese Ernährung trug dazu bei, dass die Templer seltener an den typischen Wohlstandskrankheiten ihrer Zeit litten.
Fisch als wichtiger Bestandteil der Ernährung
Fisch spielte eine zentrale Rolle in der Ernährung der Templer, besonders an Tagen, an denen Fleisch verboten war. Fisch liefert hochwertiges Eiweiß und gesunde Omega-3-Fettsäuren, die Entzündungen im Körper reduzieren.
Fleischregeln: Die Templer durften nur an bestimmten Tagen Fleisch essen, meist bei besonderen Anlässen.
Fisch an Fastentagen: An den meisten Tagen stand Fisch auf dem Speiseplan, was die Aufnahme von gesunden Fetten förderte.
Frische und getrocknete Varianten: Je nach Verfügbarkeit aßen sie frischen Fisch oder getrockneten und gesalzenen Fisch.
Diese Praxis half, den Cholesterinspiegel niedrig zu halten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
Wein mit Wasser verdünnt – ein Mittel gegen Austrocknung
Wein war ein beliebtes Getränk bei den Templern, doch sie tranken ihn nicht pur. Stattdessen wurde der Wein mit Wasser verdünnt, was mehrere Vorteile hatte:
Mäßiger Alkoholkonsum: Die Verdünnung reduzierte die Alkoholmenge und schützte vor den negativen Folgen von zu viel Alkohol.
Hydration: Das Wasser im Wein half, den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen.
Verbesserte Verträglichkeit: Verdünnter Wein war leichter verdaulich und verursachte weniger Magenbeschwerden.
Diese Gewohnheit zeigt, wie die Templer auf eine ausgewogene Flüssigkeitszufuhr achteten, was zur allgemeinen Gesundheit beitrug.
Zitrusfrüchte gegen Skorbut und für das Immunsystem
Zitrusfrüchte waren im Mittelalter selten, doch die Templer hatten Zugang zu Zitronen und Orangen, vor allem durch ihre Verbindungen im Mittelmeerraum. Diese Früchte waren eine wichtige Quelle für Vitamin C.
Vorbeugung von Skorbut: Vitamin C verhindert Skorbut, eine Krankheit, die durch Vitaminmangel verursacht wird und oft bei Seefahrern und Soldaten auftrat.
Stärkung des Immunsystems: Die Antioxidantien in Zitrusfrüchten halfen, das Immunsystem zu stärken.
Frische und getrocknete Früchte: Die Templer nutzten sowohl frische als auch getrocknete Zitrusfrüchte, um ihre Ernährung zu bereichern.
Diese Früchte waren ein wertvoller Bestandteil der Templer-Diät und trugen zur Erhaltung ihrer Gesundheit bei.
Strenge Fleischregeln und ihre gesundheitlichen Vorteile
Die Templer lebten nach strengen Regeln, die den Fleischkonsum stark einschränkten. Fleisch war ein Luxus und wurde nur zu besonderen Anlässen oder an bestimmten Tagen gegessen.
Fleisch nur selten: Die meisten Mahlzeiten bestanden aus pflanzlichen Lebensmitteln und Fisch.
Vermeidung von Übermaß: Weniger Fleisch bedeutete weniger gesättigte Fette und Cholesterin.
Gesundheitliche Folgen: Diese Praxis schützte vor Krankheiten wie Gicht, die bei anderen Adligen häufig waren.
Die bewusste Einschränkung von Fleisch war ein wichtiger Faktor für die Langlebigkeit der Templer.
Die Pflicht zum Händewaschen vor dem Essen
Eine weitere bemerkenswerte Praxis der Templer war die Pflicht, sich vor dem Essen die Hände zu waschen. Dies war nicht nur eine religiöse Geste, sondern auch eine frühe Form der Hygiene.
Reduzierung von Infektionen: Saubere Hände verringerten die Übertragung von Krankheitserregern.
Bewusstsein für Gesundheit: Diese Gewohnheit zeigt, dass die Templer Hygiene als Teil ihrer Lebensweise verstanden.
Vorbild für moderne Hygiene: Händewaschen ist heute eine der wichtigsten Maßnahmen zur Krankheitsprävention.
Diese einfache Regel trug wesentlich dazu bei, dass die Templer gesund blieben.

Was wir heute von der Templer-Diät lernen können
Die Ernährungsgewohnheiten der Templer bieten wertvolle Lektionen für eine gesunde Lebensweise:
Mehr pflanzliche Lebensmittel essen: Hülsenfrüchte sind eine hervorragende Proteinquelle.
Fisch regelmäßig in den Speiseplan integrieren: Für gesunde Fette und Vitamine.
Alkohol in Maßen trinken: Wein mit Wasser verdünnen oder generell den Konsum reduzieren.
Vitamin C nicht vergessen: Zitrusfrüchte stärken das Immunsystem.
Fleischkonsum einschränken: Weniger Fleisch bedeutet oft mehr Gesundheit.
Hygiene beachten: Händewaschen vor dem Essen schützt vor Krankheiten.
Diese Prinzipien sind einfach umzusetzen und können die Lebensqualität verbessern.



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